Wiedersehen mit olo

Uns olo.

War das eine Freude, als ich neulich an einer dieser Gummibärenbastionen am Bahnhof den olo wieder fand.

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Ab in die Berge – Papierberge!

Papierberge

Papiervernichtung im neuen Jahr.

Der eine fährt über die Weihnachtsferien in die Berge und erklimmt verschneite Gipfel. Unsereins schaut sich die Berge von der Terrasse aus an und beginnt selbst welche aus Altpapier herzustellen. Das rituelle Vernichten alter und irrelevanter Papierdokumente hat zu Neujahr Tradition. Immerhin ist es mir gelungen innerhalb kurzer Zeit aus drei Ordnern einen zu machen.

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Gelesen lesen – ein Rückblick

Aaaarrrgh! - in meiner besten Piratenstimme.
Nun verfasse selbst ich eine Jahresrückschau.

Zeit die Titel meiner letztens etwas stiefmütterlich behandelten Buchrubrik „Gelesen“ zusammenzufassen. Einige Bücher wurden noch nicht abgehandelt und blieben auf der Strecke (bis jetzt). Das möchte ich nun gerne ändern und stelle sie zu allererst noch kurz vor:

Norman Mailer: Die Nackten und die Toten

Dickes Buch.

Knapp mehr als siebenhundert Seiten, wenn ich mich recht erinnere, die zwar gut geschrieben und auch übersetzt wurden, jedoch nicht unbedingt leicht zu lesen waren. Dieses Exemplar ist bereits nicht mehr in meinem Besitz.

Behandelt wird die behäbige Kriegsmaschinerie, wie sie sich selbst aufrecht erhält – und beschäftigt, am Beispiel der Invasion einer fiktiven japanischen Insel durch die amerikanische Armee.

Die Sinnlosigkeit des Kriegs – und des Krieges um des Krieges wegen – zieht sich wie ein roter Faden auf diversen Ebenen durch das Buch.

Endlich habe ich diesen Schmöker abgearbeitet. Eine recht gute Inhaltsangabe findet sich auf Wiki sowie ein Portrait des Autors.

Dies hier war meine Ausgabe:

Es lebe der Buchclub.

Weiter im Text, als nächstes folgte ein Sachbuch für Läufer:

Danny und Katherine Dreyer, ChiRunning

Fühle dein Chi.

Titel mal beiseite gelassen, das ist ein gutes Laufbuch – ich habe zumindest viel davon mitnehmen können, die Notizen und Einmerker zeugen davon. Die überarbeitete Ausgabe (mein Exemplar) gibt es selbstredend bei Amazon.

Dann wurde es irgendwie mau im Sommer und ich mochte mit der Lektüre nicht so recht vorankommen.

Das mag vielleicht daran gelegen haben, dass ich ein paar Comics (Sam & Twitch) auf dem iPad gelesen habe und gleichzeitig mit weiteren PDFs, E-Books und anderen Publikationen hantierte, die sich etwas unzugänglich zeigten.

Im Herbst war Schluss damit und ein paar handfeste Detektivgeschichten mussten her:

Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes Romane

Gute Detektivgeschichten sind zeitlos.

Gesammelte Werke über den berühmten Detektiv-Berater Sherlock sind ein vortreffliche Einstieg in die Literatur und Welt des viktorianischen Zeitalters.

Dass diese Abenteuer durchaus in unserer heutigen Zeit funktionieren, beweist die spannende BBC-Serie Sherlock.

Meine Ausgabe vom Bertelsmann Buchclub beinhaltet folgende vier Geschichten:

Studie in Scharlachrot
Im Zeichen der Vier
Der Hund von Baskerville
Das Tal der Furcht

Dieses Exemplar wird aussortiert – ich brauche Platz, zumal lassen sich die Werke Doyles leicht, umsonst und legal als PDF beschaffen.

Eine illustre Liste an gelesenen Büchern entstand so im Laufe des Jahres.

Immerhin gut ein Buch pro Monat geschafft – darunter befanden sich auch richtig dicke Wälzer.

In diesem Sinne wird im nächsten Jahr eine neue Liste entstehen.

Auch wenn ich dieses Jahr manchmal arg ringen musste, es hat sich gelohnt auch die Schmöker endlich anzugreifen, die schon lange darauf harrten, in die Hand genommen und gelesen zu werden. Rückblickend empfinde ich selbst deren Lektüre nicht als verlorene Zeit.

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Weihnachtseier

Eierkopf mit Eiern.


Nach längerer Pause melde ich mich mit einem weiteren Fundstück zurück: Den Weihnachtseiern, oder den hartgekochten Eiern der COOP Marke Naturafarm „Collection Les Fêtes“.

Festtagseier passen an sich zur Weihnacht ja so gut wie Christbaumkugeln an den Osterstrauch (also Osterkugeln).

Das fanden auch die hiesigen Konsumenten und der Handel blieb auf seinen Eiern sitzen. Daher gab es eine ganz beträchtliche Menge der leckeren Harteier zu 50% Rabatt – weil nach den Weihnachtsfeiertagen will die Dinger ja eh keiner mehr haben.

Ein Ei ist tiefschwarz, die restlichen fünf des festlichen halben Duzends sind in Brokatgelb gehalten.

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Regenbogen überm Robidog

Regenbogen überm Robidog

Ähmm!

Am Ende des Regenbogens wartet kein Topf mit Gold, sondern haufenweise Plastikbeutel im Robidog - voll mit Hundekötteln.

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Gelesen, John Siracusa: Mac OS X 10.7 Lion: the Ars Technica review

Die Lion Review ist zwar kein richtiges Buch, bringt es aber auf Buchlänge.

Siracusa selbst sagt über seine Review, dass sie am besten als Web-Version gelesen werden sollte, wenngleich es sie auch für den Kindle und als PDF-Dokument gibt. Der Vorteil der Web-Version besteht darin, dass sie kostenlos auf Ars Technica abgerufen werden kann.

Ausgedruckt umfasst sie ca. 80 Seiten, die online in 19 Web-Seiten unterteilt wurden und nimmt für mich daher den Stellenwert eines kleinen Buches ein.

Aufmerksam wurde ich auf die Review durch Hyprecritical, dem wöchentlichen Podcast von Dan Benjamin und John Siracusa.

Der Podcast und die Review überschneiden sich an etlichen Punkten und ich empfehle beide uneingeschränkt allen technikinteressierten Mac-Liebhabern.

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Ich hab’ grad eben Qi Gong trainiert

Dieses Video ist natürlich für den besonders spassig, der die ruhigen Ganzkörperübungen nicht kennt. Auch ist der Ausdruck Qi Gong, also Tai Chi Gong, zu „trainieren“ eher unpassend. Passender wäre üben, ausführen oder praktizieren. Egal Qi Gong trainieren klingt lustig und sieht auch so aus.

Was noch viel lustiger ist, sind die vielen positiven Auswirkungen auf Körper und Geist. Fassbar wird dies innerhalb kürzester Zeit, durch ausdauerndes Üben jedoch, werden die Bewegungen zum persönlichen Schatz.

Ein guter Einstieg sind die acht Edlen Übungen.

Ich selbst war sehr überrascht, als ich meine Mutter – eine patente Frau – beim Qi Gong trainieren überraschte. Das hätte ich von ihr nicht erwartet, so etwas esoterisches aber auch!

Um mitreden zukönnen, habe ich es selbst ausprobiert und bin begeistert. Ich übe nun seit knapp einem Jahr wieder regelmässig – z.Zt. täglich am Vormittag – und beginne zu spüren, dass ich Spannungen, die in meinem Körper tagsüber entstehen, oft dadurch lösen kann, indem ich meine Aufmerksamkeit gezielt auf diesen Bereich richte, damit das Qi wieder fliessen kann. Eine Fähigkeit, die mir verloren gegangen ist, wenn ich sie überhaupt je besass.

Also werde ich auch morgen wieder trainieren. Übrigens ist das Chan Mi Qi Gong, das in dem Video mittels Schnellvorlauf verhohnepiepelt wird, eine ganz tolle Möglichkeit, Rückenschmerzen loszuwerden.

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Gelesen, Neale Donald Walsch: Conversations with God – Book One.

Hm.

Hin und wieder findet sich eine Webseite, die wirklich eine Sammlung vernünftiger Ratschläge und Erfahrungen bereit hält.
Ich denke, jeder kennt die Art der

„50 Empfehlungen für …“
oder
„100 Erkenntnisse von …“

-Seiten.

Oft genügt es auch, durch diese ab und zu an seinen eigenen gesunden Menschenverstand (zurück) erinnert zu werden.

Wie dem auch sei, auf einer dieser Ratgeber-Seiten (entdeckt mit StumbleUpon) hiess es:

Read “Bringers of Light” and “Conversations with God” by Neale Donald Walsch.
These books will help you decide what you want to do in this life and how to get to that point. They will also profoundly change the way you look at the purpose of existence. Read them!

Und ich: „Schaden kann’s ja wohl nicht!“

Also habe ich mich durch eines der Bücher durchgelesen, war jedoch hin und wieder versucht es in die Ecke zu pfeffern. Es gibt wohl einige Abschnitte, an denen ich mir

„Hm, hm …“

dachte. Andere waren mir zu allgemeingültig, zu esoterisch oder schlichtweg zu verwaschen.

Einige kurze Aussagen des Werkes – in keiner besonderen Reihenfolge (und so wie ich es verstanden habe):

Wir tragen alle den göttlichen Funken in uns.
Alles ist relativ.
Mache nicht, sei!
Das Leben ist das, was du daraus machst.
Freude und Liebe ist das höchste Gut.

Aber auch:

Um Gott nahe zu sein, bedarf es weder einer vorgeschriebenen Religion noch Kirche.
Es gibt kein jüngstes Gericht.
Gott spricht immer zu uns, wir müssen nur hinhören.

Ich denke, für den, der sich gerade in einer verfahrenen Situation befindet, kann dieses Buch durchaus einen Anstoss geben, einiges in seinem Leben zum Besseren zu ändern. Jedoch könnte es sinnvoll sein, vor dem Erwerb einen Probeauszug davon zu lesen.

Letztlich gebe ich auch dieses Buch, wenngleich neu gekauft, weiter.

Mein Exemplar: Walsch, N. D. (1995): Conversations with God – Book One, Hodder and Stoughton, London, 1997.

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Gelesen: Henry Miller, Stille Tage in Clichy.

So still sind die Tage nun auch wieder nicht.

Dieses Buch stammt aus der (Bertelsmann) Bibliothek meiner Eltern. Ich habe es behalten, weil ich es als junger Erwachsener einmal gelesen habe und es recht amüsant fand.

Derzeit lese ich an fünf bis sechs Büchern gleichzeitig und komme mit keinem besonders voran. Also beschloss ich am Sonntag ein siebtes Buch, den Miller, zu lesen, da es sich sehr zügig auslesen lässt und ich somit einen kleinen Erfolg in puncto Fortschritt verbuchen kann.

Tatsächlich war ich innerhalb weniger Stunden mit den – teilweise bebilderten – knapp 200 Seiten fertig. Der Text ist ziemlich knapp und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichten sind immer wieder leicht deftig, aber nicht obszön (zumindest aus heutiger Sicht). Vermutlich sind sie autobiographisch geprägt. Clichy erinnert mich jedenfalls an eine abgespeckte Ausgabe von Sexus.

Unterhaltend, jedoch nicht sonderlich nachhaltig, so das Resümee.
Damit noch möglichst viele Leser einen vergnügten Nachmittag mit dem Werk verbringen können, habe ich es gestern in die Bücherkiste unserer Badi gegeben.

Meine Ausgabe war: Miller, H. (1956): Stille Tage in Clichy, Rowolt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbeck bei Hamburg, 1968.

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Natural ChiRunning

Zuallererst habe ich natürlich ein Video von mir gemacht.

Ich greife hier ein wenig voraus und wage zugleich einen Rückblick. Vor gut einem Monat habe ich hier meine Gedanken zu Abshires Buch Natural Running veröffentlicht und kam zu dem Schluss, dass „[ich] mich noch eine gute Weile mit den darin behandelten Inhalten auseinandersetzen [werde]„.

Nun habe ich seit gut einem Monat auch ein Paar Newton Technologies Schuhe, die von Danny Abshire entwickelt wurden, befinde mich bei meinem Natural Running Übergangsprogramm mittlerweile in Woche vier und lese gleichzeitig das Buch ChiRunning von Danny Dreyer, über das ich in Zukunft an dieser Stelle berichten werde.

Gut, die Schuhe von Newton Technologies sind zwar sauteuer, aber auch saubequem. Das sollte jedoch nicht zu dem Fehler verleiten, gleich drauflos zu rennen. Das Übergangsprogramm macht Sinn, da sich der Bewegungsapparat erst langsam umgewöhnen sollte, auch wenn bereits die Mittelfuss/ Vorfuss-Technik (wie bei mir der Fall) praktiziert wurde.

Ich halte mich recht genau an das Trainingsprogramm, soweit es praktikabel erscheint. Es beinhaltet Technik-Übungen, die ich mittlerweile einigermassen beherrsche, Übungen zum Kraftaufbau, von denen ich einige immer noch nicht hinbekomme und ein recht sinnvolles Laufprogramm als solches. Abshire ist mit Natural Running so etwas wie der Körper und die Technik.

Sehr gut dazu passt ChiRunning, das den Bewegungsfluss und den Geist des Laufens darstellt. Dank letzterem gelingt es mir mittlerweile immer besser während des Laufens meine Beine zu vergessen, klingt seltsam, ist aber ein ungemeines Aha-Erlebnis. Ein weiteres Aha-Erlebnis war für mich das Barfusslaufen auf der nahegelegenen Tartanbahn.

Nun laufe ich derzeit vielleicht erst knapp 3 km in meinen Newtons und abwechselnd 10 min. barfuss auf der Bahn – im Vergleich zu meinen vorher gut 8 km ca. viermal die Woche.
Dafür laufe ich momentan aber fünfmal und komme lockerer zurück, als zu dem Zeitpunkt zu dem ich losgelaufen bin.

Auch wenn ich mich noch mit meinem Elan zurückhalten muss, macht das Laufen derzeit noch mehr Spass als zuvor. Als Ausgleich fahre ich sehr viel auf der Rolle und habe wohl schon einige Schwielen davon am Allerwertesten.

Ich bin gespannt auf meine nächste Videoauswertung, die ich demnächst auf den Plan setze und auf den Zeitpunkt, wenn ich wieder auf meine 8 km-Runde zurückkehre. Bis dahin (und auch in Zukunft) heisst es: Ziel ist die Übung.

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