Märchenhafte Linsen

Dal

Angeblich soll Linsensuppe an Sylvester vor Geldsorgen im neuen Jahr bewahren.


Linsen sind gesund, richtig zubereitet wohlschmeckend und dem Gepupse kann mit Bohnenkraut vorgebeugt werden. An Sylvester gegessene Linsensuppe bewahrt angeblich vor Geldsorgen im kommenden Jahr. Zu Sylvester haben wir es nicht geschafft, dennoch der gute Vorsatz blieb und daher gab es gestern Dal mit Reis. Für das Dal zerköchelte ich zuerst grüne und anschliessend rosa Linsen. Die Idee für das Rezept stammt übrigens von Chefkoch.de. Leider habe ich es verpennt rechtzeitig den Teig für das Naan Brot vorzubereiten – mit Reis und einem Klacks Joghurt obenauf war das Dal jedoch außerordentlich wohlschmeckend und das Brot mache ich vielleicht später zu einem Kicherebsensalat (mjam).
Heute vormittag (komplett anderes Thema) stöberte ich in den angesammelten Bücher unserer Wohnung. Manch einer würde in diesem Zusammenhang auch von Bibliothek sprechen. Angesammelte Bücher trifft es jedoch besser, da wir drei eine sehr bibliophile Familie sind. Und um die interessanteren Bücher der Ansammlung zu nutzen und auch schön in der Wohnung aufzubewahren, müssen diese unserer Meinung nach des öfteren inspiziert und auf Relevanz hin überprüft werden. „Programmieren mit PHP 4“ fliegt raus, ebenso eine komplette Science-Fiction/ Fantasy-Sammlung, die mir irgendwann einmal zugelaufen war – ich hatte keinen Band gelesen, da mir bereits der erste Absatz eines Exemplars Kopfschmerz zufügte.
Bücherregal

Eines von vielen Bücherregalen. Die Bücher stehen bereits nicht mehr in dritter Reihe.


Also gab es zum Frühstück für mich heute erst einmal den Bildband „Mauretanische Architektur in Andalusien“. Auch dieses Exemplar wird vermutlich aussortiert – zweimal habe ich bereits darin geblättert – schön ist es, jedoch könnten die Bilder grösser und brillanter und der Text lesbarer sein. Fazit: Die Lücke, die es im Regal hinterlässt, ist mir letztlich mehr wert als das Buch selbst. Das Loswerden von Buchballast verläuft bei mir mittlerweile recht schmerzfrei. Generell beherzige ich seit geraumer Zeit das Motto mich von mehr zu trennen, als anzuschaffen. Eigentlich schaffe ich kaum noch etwas an und trenne mich davon von umso mehr. Wer einmal Bücher im Zuge einer Migration geschleppt hat, weiss wovon ich rede, Migrationen gab es mehrere und Bücher sind es derer viele. Zudem lassen sich die meisten Bücher (von Raritäten mal abgesehen) nahezu problemlos wiederbeschaffen, weil es immer irgendwo einen armen Tropf gibt, der sie loshaben will.
So kam ich zu einem weiteren Vorhaben für dieses Jahr. Jedes Jahr nehme ich mir vor viele Bücher zu lesen und immerhin habe ich es 2010 bewerkstelligen können, jeden Monat ein Buch auszulesen und da waren auch einige dicke Schmöker dabei wie z.B. die „Herr der Ringe“-Trilogie auf Englisch. Dieses Jahr werde ich mehr die Bücher aussortieren, die ich wirklich gar nicht benötige und gleichzeitig endlich einmal mit der Lektüre meiner Märchenbücher beginnen. Diese sind nämlich in der Wohnung verstreut, stecken hie und da und umfassen Werke der Brüder Grimm sowie Ukrainische, Schottische, Bretonische Volksmärchen und noch einige mehr. Heute habe ich mit den Ukrainischen Volksmärchen begonnen und bin sehr angetan. Vielleicht werde ich hier in Zukunft über den ein oder anderen Band etwas schreiben.

Über Dominik

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Eine Antwort zu Märchenhafte Linsen

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