Gelesen: Ken Follet, Die Nadel.

Zur Abwechslung einmal ein Bestseller. Spion gegen Spion - solide Unterhaltung.

Früher waren die Bestseller auch besser – bin ich versucht nach der Lektüre dieses Romans zu sagen.
Doch kurz ein wenig zur Vorgeschichte und wie ich an das Buch gekommen bin: Ken Follets „Die Nadel“ – im englischen Original übrigens „Storm Island“ – stand neben einigen Simmeln im Bücherregal meiner Eltern. Ich hatte die Verfilmung mit Donald Sutherland gesehen und fand sie leidlich spannend. Das Buch hingegen war, nach kurzem Querlesen, interessanter, landete beim Entrümpeln in einer Kiste, letztlich bei mir im Regal und wartete darauf, gelesen zu werden. Nun habe ich es mir endlich vorgenommen und ehrlich gesagt, nicht viel erwartet. Weit gefehlt! Klar, es handelt sich hier um Literatur, die primär unterhalten will, aber das gelingt der Nadel ausgezeichnet und ich brauchte mit meinem gemächlichen Lesetempo, da ich Bücher gewöhnlich nicht verschlinge und mich auch noch länger an Einzelheiten einer Geschichte erinnern kann, nur eine knappe Woche für die 349 Seiten des Schmökers.
Zum Inhalt: Henry Faber ist der wichtigste Spion des zweiten Weltkriegs. Unter dem Namen „die Nadel“ versucht er den Ort, an dem die alliierten Truppen in der Normandie landen sollen, herauszufinden. Das gelingt ihm auch, bloss ist ihm auch der britische Geheimdienst auf den Fersen. Faber ist das alles entscheidende Zünglein an der Waage und da es ihm letztlich nicht gelingt, seine Informationen weiterzugeben (Showdown auf Storm Island), geht der zweite Weltkrieg so aus, wie wir es in Geschichte gelernt haben.
So kurz die Zusammenfassung, der Ausgang allseits bekannt und dennoch ist die Geschichte packend und angenehm zu lesen. Ein weiteres Mal werde ich das Buch jedoch nicht lesen, sondern ebenfalls weggeben.

 

Meine Ausgabe stammte übrigens von Bertelsmann: Follet, K. (1978): Die Nadel, Gustav Lübbe Verlag GmbH, Bergisch Gladbach, 1979.

Über Dominik

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