Gelesen lesen – ein Rückblick

Aaaarrrgh! – in meiner besten Piratenstimme.
Nun verfasse selbst ich eine Jahresrückschau.

Zeit die Titel meiner letztens etwas stiefmütterlich behandelten Buchrubrik „Gelesen“ zusammenzufassen. Einige Bücher wurden noch nicht abgehandelt und blieben auf der Strecke (bis jetzt). Das möchte ich nun gerne ändern und stelle sie zu allererst noch kurz vor:

Norman Mailer: Die Nackten und die Toten

Dickes Buch.

Knapp mehr als siebenhundert Seiten, wenn ich mich recht erinnere, die zwar gut geschrieben und auch übersetzt wurden, jedoch nicht unbedingt leicht zu lesen waren. Dieses Exemplar ist bereits nicht mehr in meinem Besitz.

Behandelt wird die behäbige Kriegsmaschinerie, wie sie sich selbst aufrecht erhält – und beschäftigt, am Beispiel der Invasion einer fiktiven japanischen Insel durch die amerikanische Armee.

Die Sinnlosigkeit des Kriegs – und des Krieges um des Krieges wegen – zieht sich wie ein roter Faden auf diversen Ebenen durch das Buch.

Endlich habe ich diesen Schmöker abgearbeitet. Eine recht gute Inhaltsangabe findet sich auf Wiki sowie ein Portrait des Autors.

Dies hier war meine Ausgabe:

Es lebe der Buchclub.

Weiter im Text, als nächstes folgte ein Sachbuch für Läufer:

Danny und Katherine Dreyer, ChiRunning

Fühle dein Chi.

Titel mal beiseite gelassen, das ist ein gutes Laufbuch – ich habe zumindest viel davon mitnehmen können, die Notizen und Einmerker zeugen davon. Die überarbeitete Ausgabe (mein Exemplar) gibt es selbstredend bei Amazon.

Dann wurde es irgendwie mau im Sommer und ich mochte mit der Lektüre nicht so recht vorankommen.

Das mag vielleicht daran gelegen haben, dass ich ein paar Comics (Sam & Twitch) auf dem iPad gelesen habe und gleichzeitig mit weiteren PDFs, E-Books und anderen Publikationen hantierte, die sich etwas unzugänglich zeigten.

Im Herbst war Schluss damit und ein paar handfeste Detektivgeschichten mussten her:

Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes Romane

Gute Detektivgeschichten sind zeitlos.

Gesammelte Werke über den berühmten Detektiv-Berater Sherlock sind ein vortreffliche Einstieg in die Literatur und Welt des viktorianischen Zeitalters.

Dass diese Abenteuer durchaus in unserer heutigen Zeit funktionieren, beweist die spannende BBC-Serie Sherlock.

Meine Ausgabe vom Bertelsmann Buchclub beinhaltet folgende vier Geschichten:

Studie in Scharlachrot
Im Zeichen der Vier
Der Hund von Baskerville
Das Tal der Furcht

Dieses Exemplar wird aussortiert – ich brauche Platz, zumal lassen sich die Werke Doyles leicht, umsonst und legal als PDF beschaffen.

Eine illustre Liste an gelesenen Büchern entstand so im Laufe des Jahres.

Immerhin gut ein Buch pro Monat geschafft – darunter befanden sich auch richtig dicke Wälzer.

In diesem Sinne wird im nächsten Jahr eine neue Liste entstehen.

Auch wenn ich dieses Jahr manchmal arg ringen musste, es hat sich gelohnt auch die Schmöker endlich anzugreifen, die schon lange darauf harrten, in die Hand genommen und gelesen zu werden. Rückblickend empfinde ich selbst deren Lektüre nicht als verlorene Zeit.

Über Dominik

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